Kultur-Sprache-Medien (KSM)

  • Dr. Christian Gudehus
    Veranstaltungsnummer: 352209
    Gewalt


  • European Memory

    Dr. Christian Gudehus

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    3. European Memory

  • Dr. Sibylle Machat

    328102p
    Projekt Literature WiSe 2013/14
    Inhalt
    Bemerkung

    geeignet für: BA 5. Sem.


  • Seit den frühen 1980er Jahren gewinnen Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK-Techniken) als Moment und Faktor soziokultureller, -politischer, historischer, -ästhetischer, -ethischer und -ökonomischer Veränderungsprozesse zunehmend an Bedeutung. Die elektronischen, digitalen und sozialen Medien setzten sich durch und die duale Ordnung des Mediensystems gilt als unumkehrbar. Politische und kulturelle Ordnungs- respektive Werteschemata werden durch ökonomische und technische in Frage gestellt. Individuelle Medienbiografien und -sozialisationen sowie mediale Präsentationskodes und Ästhetiken werden einem massiven Wandel unterworfen. Als eine Folge dieser Gesellschafts- und Wissenschaftsdiskurse kommt es insbesondere im Bereich einer interkulturellen Medienwissenschaft zu einer nachhaltigen Tendenz zur Selbstvergewisserung und -bestimmung. Damit geht auch ein Trend zur historischen und methodischen Grundlagenreflexion einher. Vor diesem Problemhorizont setzt sich das Seminar mit ausgewählten Positionen auseinander und diskutierten diese unter theoretischen und praktischen Gesichtspunkten. Das Ziel besteht darin, ein tieferes Verständnis für Theoriebildung, ihre Möglichkeiten und Grenzen, im Bereich der interkulturellen Medienwissenschaft zu entwickeln. Dabei werden ausdrücklich Bezüge zu sprach-, literatur-, kultur-, kunst- sowie wirtschaftswissenschaftlichen Praxen hergestellt.

    Prof. Dr. Christian Filk

    351202p
    Interkulturelle MedienwissenschaftWiSe 2013/14


  • Das Aufwachsen, Lernen und Spielen von Kindern und Jugendlichen sind in vielfältiger Weise mit unterschiedlichsten Medien verbunden. Durch die verschiedenen Sozialisationsinstanzen (Familie, Schule, Freunde) dienen analoge, digitale, elektronische und soziale Medien eine wichtig Rolle im Prozess der aktiven Aneignung, Gestaltung und Vermittlung von kindlichen und jugendlichen Medienwelten. Mädchen und Jungen haben einen eigenen Zugang zu Themen und Problemen nehmen. Dies gilt vor allem, wenn Politik die Jugendlichen direkt persönlich oder gruppenbezogen betrifft und sie in ihrer Sprache und durch ‚ihre Medien' angesprochen werden. Sie nutzen immer weniger die klassischen Medien der öffentlichen Massenkommunikation. Stattdessen gewinnen für Kinder und noch mehr für Jugendliche vor allem Medien wie Web 2.0, Soziale Netzwerke, Microblogging etc. zu wichtigen Instrumenten und Foren der persönlichen, sozialen und gruppenbezogenen Interaktion, Partizipation und Identifikation, und in vielfältigen thematischen Kontexten. Das Seminar befasst sich einführend mit der aktiven und aktivierenden Medienarbeit, die wesentlich durch Handlungs- und Lebensweltorientierung sowie Emanzipation und Partizipation von Kindern und Jugendlichen gekennzeichnet ist.

    Prof. Dr. Christian Filk

    121143p
    Kinder- und JugendmedienweltenWiSe 2013/14


  • Für den schulischen Vermittlungs- und Aneignungskontext ist es bedeutsam, auf problemorientierte und verständliche Art und Weise in das Lehren und Lernen mit elektronischen Medien, mithin in wichtige konzeptionelle und didaktische Spezifika und Perspektiven, einzuführen. In aktuellen Diskursen um medien- und/oder computerbasierte Lehr-/Lernszenarien kommt modularisierbaren, flexiblen und intelligenten Settings besondere Bedeutung zu. Die An- und Herausforderungen von medien- beziehungsweise computerunterstützten Lehr-/Lernarrangements resultieren aus Modalitäten wie: räumlich: vereint/verteilt; zeitlich: synchron/asynchron sowie konzeptuell: referierend, kooperativ, selbstbestimmt und selbstorganisiert. Auf Grundlage theoretischer, empirischer und praktischer Einsichten und Ergebnisse sind einschlägigen Lehr-/Lernarrangements (Distance Learning in Learning Communities, tutorielle Unterweisung, fallorientiertes Lernen in Kleingruppen etc.) vorzustellen. Anhand von diesen Beispielen lassen sich zentrale Aspekte der Wissenserzeugung, -teilung und -aneignung mittels elektronischer, digitaler und sozialer Medien und Werkzeuge zu konkretisieren.

    Prof. Dr. Christian Filk

    121142p
    Medienbildungsforschung und Mediendidaktisches DesignWiSe 2013/14


  • Der kleinste gemeinsame Nenner aller Bemühungen durch Mediensozialisation und -pädagogik ist das Postulat: ‚Macht die Menschen medienkompetent!' - Ein Rückgriff auf mediensozialisationstheoretische Befunde bringt Aufschlüsse für diesen Problemkomplex. So lassen sich die lange Zeit dominierenden mechanischen Modelle der Medienwirkung durch instruktive systematisch-prozedurale Konzepte ersetzen. Diese erfassen die Persönlichkeitsentwicklung als Prozess der aktiven Auseinandersetzung mit verschiedenen sozialen, kulturellen, medialen und ästhetischen Umwelten. Kommunikationsstrukturen und -prozesse, bedingt durch Medieninstitutionen und -offerten, stellen zum einen ein integrales Moment in den individuellen und kollektiven Lebens- und Erfahrungswelten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dar, zum zweiten erzeugen sie semiotische, symbolische und ästhetisch-stilistische Referenzsysteme, die konstruktiv, autonom und kreativ perzipiert, (re-)produziert und variiert werden. Die medialen Umgebungen des Alltags stehen in engen Zusammenhängen mit personalen Interaktionsprozessen, die für die erste, zweite und dritte Sozialisation in der Familie, in der (Hoch-)Schule und unter Freunden wesentlich sind. Ein Überblick über einschlägige Erkenntnisse und Erfahrungen an der Schnittstelle von Medienkulturen, -theorien und -pädagogik - mit Schwerpunkt Primarstufe - wird vermittelt.

    Prof. Dr. Christian Filk

    Vst.-Nr.Veranstaltungen
    Semester
    121140p
    Medienkulturen-Medientheorien-Medienpädagogik - Schwerpunkt PrimarstufeWiSe 2013/14


  • Der kleinste gemeinsame Nenner aller Bemühungen durch Mediensozialisation und -pädagogik ist das Postulat: ‚Macht die Menschen medienkompetent!' - Ein Rückgriff auf mediensozialisationstheoretische Befunde bringt Aufschlüsse für diesen Problemkomplex. So lassen sich die lange Zeit dominierenden mechanischen Modelle der Medienwirkung durch instruktive systematisch-prozedurale Konzepte ersetzen. Diese erfassen die Persönlichkeitsentwicklung als Prozess der aktiven Auseinandersetzung mit verschiedenen sozialen, kulturellen, medialen und ästhetischen Umwelten. Kommunikationsstrukturen und -prozesse, bedingt durch Medieninstitutionen und -offerten, stellen zum einen ein integrales Moment in den individuellen und kollektiven Lebens- und Erfahrungswelten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dar, zum zweiten erzeugen sie semiotische, symbolische und ästhetisch-stilistische Referenzsysteme, die konstruktiv, autonom und kreativ perzipiert, (re-)produziert und variiert werden. Die medialen Umgebungen des Alltags stehen in engen Zusammenhängen mit personalen Interaktionsprozessen, die für die erste, zweite und dritte Sozialisation in der Familie, in der (Hoch-)Schule und unter Freunden wesentlich sind. Ein Überblick über einschlägige Erkenntnisse und Erfahrungen an der Schnittstelle von Medienkulturen, -theorien und -pädagogik - mit Schwerpunkt Sekundarstufe I - wird vermittelt.

    Prof. Dr. Christian Filk

    121141p
    Medienkulturen-Medientheorien-Medienpädagogik - Schwerpunkt Sekundarstufe 1WiSe 2013/14


  • Bedingt durch die jüngeren Veränderung im Medienangebot und der damit verbundenen Mediennutzung - verwiesen sei in erster Line auf Web 2.0, Social Software oder "user generated content" - reicht es aber nicht mehr aus, bloß über ‚Computerkompetenz' im tradierten Wortsinne zu verfügen. Denn Userinnen und User agieren in der Medienwelt sowohl als Konsumentinnen und Konsumenten als auch als Produzentinnen und Produzenten von Medieninhalten. Das heißt: sie avancieren zu sogenannten Prosumentinnen und Prosumenten mit eigenen Medienkulturen, die situativ und adaptiv sowohl traditionelle als auch moderne Werkzeuge nutzen. Nicht zuletzt erleben wir durch den skizzierten Wandel und durch die damit verbundenen neuen Potenziale der Kommunikation einen soziokulturellen Wandel. Demnach kommt es auf eine Förderung des Dialogs, synästhetischer Informationsverarbeitung, dezentraler Vernetzungsstrukturen sowie multimedialer, modularer Wissensdarstellungen an. In diesem Seminar werden mittels interdisziplinärer Ansätze und Methoden wesentliche strukturelle Umbrüche zu Prosumenten-Kulturen untersucht und an eigenen Beispielen individuell vertieft.

    Prof. Dr. Christian Filk

    353204p
    'Private is public' - Situiert-adaptive Mediennutzung und Prosumenten-KulturenWiSe 2013/14

  • Dr. Sibylle Machat

    325104q
    Children's BooksSoSe 2014

  • Dr. Sibylle Machat

    328101q
    KolloquiumSoSe 2014

  • Was und wie (viel) wir heute essen, wie wir wohnen und uns fortbewegen hat sich in den vergangenen 200 Jahren gewandelt. Die Wechselwirkung zwischen wirtschaftlichem Wachstum in kapitalistischen Gesellschaften und kulturellem Wandel ist nicht zu übersehen. Seit Beginn der Industrialisierung Mitte des 18. Jahrhunderts, mit der einerseits das Streben nach immer mehr Wachstum seinen Anfang nahm und die andererseits Grundlage für vielfältige Prozesse sozialen, politischen und kulturellen Wandels war, haben sich Ess-, Wohn- und Mobilitätskulturen fundamental geändert. Das Seminar widmet sich der Betrachtung und Diskussion verschiedener Aspekte vergangener Prozesse kulturellen Wandels unter der Fragestellung, was Wandel hervorbringt, sowie wie und von wem er gestaltet wird. Es geht unter anderem darum, etwas über die Dynamiken und zeitlichen Abläufe solcher Prozesse zu erfahren. Gefragt wird zum Beispiel welche Bedeutung die Eisenbahn für gesellschaftliche Entwicklungen im 19. Jahrhundert hatte; welche Erkenntnisse über Wertvorstellungen sich aus Kochbüchern gewinnen lassen; was Auberginen und Nudeln mit Mobilität zu tun haben oder weshalb immer mehr Menschen in Städten wohnen (wollen). Diskussionsgrundlage ist eine Kombination aus geschichts- und sozialwissenschaftlichen Texten, in denen sich verändernde Praktiken, Gewohnheiten, Werte und Einstellungen in den Blick genommen und analysiert werden. Anforderungen für die bestandene Teilnahme sind: Regelmäßige Textlektüre und aktive Teilnahme am Seminar. Darüber hinaus sollen (in Arbeitsgruppen) ein bis zwei Sitzungen vorbereitet werden.
    Dr. Michaela Christ
    353208r
    Kulturelle Transformationen. Perspektiven auf historische Prozesse kulturellen Wandels WiSe 2014/15
    Prüfungsnummer
    Modul
    101036
    Kulturwissenschaft
    101035
    Kulturwissenschaft
    Lehrveranstaltungen
    Die Überschrift Modul 3 aufklappenModul 3- - - 1